Verlängerung der Lohnersatzzahlung für Eltern

 

Covid-19 sorgt für ganz neue Anforderungen an das gesellschaftliche Miteinander. Dass dies auch positive Effekte haben kann, zeigen neue Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Eine dieser Regelungen betrifft die Lohnersatzzahlung für Eltern.
Wenn ein Elternteil im Zuge der Corona-Pandemie wegen der Betreuung der eigenen Kinder nicht arbeiten kann, erhält es als Entschädigung für den Verdienstausfall 67% des Nettoeinkommens, maximal aber 2.016 Euro, für sechs Wochen (die AHW berichtete bereits). Nun ist angedacht, die „nachrangige Lohnfortzahlung“ auf zehn Wochen je Elternteil aufzustocken. Alleinerziehende bekommen die Entschädigung für einen Zeitraum von bis zu 20 Wochen.
Der vom Gesundheitsministerium eingebrachte Änderungsantrag ist bereits vom Bundeskabinett beschlossen worden. Die Umsetzung ist jedoch Ländersache und so bleiben einige Fragen, wie zum Beispiel der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Gesetzesänderung, ungeklärt.

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